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Wingwave

Methode

Wingwave ist eine Methode, die aus dem EMDR nach Dr. Francine Shapiro entstand, dieses Verfahren ist anerkannt zur Be- und Verarbeitung von Traumata. Die Psychotherapeuten Besser und Siegmund haben Elemente des EMDR mit Elementen des NLP und dem Myostatik-Test kombiniert und sich auf die Verarbeitung von stressauslösenden Faktoren spezialisiert.

Das Prinzip

Jeder Mensch durchläuft in der Nacht mehrere Phasen des Traumschlafs, in denen sich die Augen bewegen und Reize wie Gedanken, Erfahrungen, Emotionen verarbeitet werden, die sogenannten REM-Phasen. Kann das Gehirn diese Reize nicht verarbeiten, werden sie zu Blockaden und Stressoren im Nervensystem. Das führt zu Angst und Überforderung.
Durch „links-rechts-winkende“ Bewegungen mit der Hand vor den Augen wird das Verarbeitungs-system des Gehirnes aktiviert und Blockaden können im Wachzustand verarbeitet werden. Dieses Verarbeitungszentrum kann auch durch wechselnde Hör- und Berührungsreize aktiviert werden. So können auch Menschen mit einer Sehschwäche von dieser Methode profitieren.
Meist reichen nur wenige Sitzungen aus um das überreizte Nervensystem wieder in Balance zu bringen, z.B. Rede- undPrüfungsangst positiv zu beeinflussen und in Auftrittssicherheit und sogar Freude an der Aufgabe verwandeln.

Die drei Elemente

  • Stimmulation der rechten und linken Gehirnhälfte durch Seh-, Hör- oder Berührungsreize (Bilaterale Hemisphärenstimulation)
  • zielgerichtete Sprache zur Auflösung von alten Mustern (Neurolinguistisches Programmieren – NLP)
  • Muskeltest zur Auffindung von Stressoren und Blockaden (Myostatik-Test) 

Ein Beispiel aus der Praxis

Eine Frau litt unter massiver Flugangst und fühlte sich dadurch zunehmend eingeschränkt.  Während sie ihren Urlaub noch so planen konnte nicht auf das Flugzeug angewiesen zu sein (aber auch da kam es zunehmend zu Spannungen mit ihrem Mann und den Kindern, die nur zu gern mal wieder eine Flugreise machen wollten) konnte sie im Beruf die verbindlichen Tagungen nicht ohne Flugzeug erreichen.
Der Muskeltest zeigte eine deutliche Schwäche allein bei dem Gedanken an das Fliegen. Mit weiteren Tests, bei denen die einzelnen Bedingungen des Fliegens abgefragt wurden, konnte der genaue Stressmoment herausgefunden werden:  Das Fliegen an sich war nicht das Problem, sondern die Angst vor der Angst der anderen Passagiere. Hier lag ein reales Erlebnis zu Grunde: Während eines Fluges vor einigen Jahren kam es zu wetterbedingten Turbulenzen, das Flugzeug fiel durch ein sogenanntes Wetterloch plötzlich ab, was nicht unsere Klientin in diesem Moment in Panik versetzte, sondern die Mitreisenden, die panisch aufschrien. Dieser Moment war die Ursache für die anschließende Flugangst: die Angst der Anderen hinterließ eine deutliche Stressreaktion im Nervensystem.
Durch die Stimulation des Verarbeitungssystems im Gehirnkonnte die Flugangst fast gänzlich beseitigt werden.


Carmela Thomsen

Heilpraktikerin für Psychotherapie

Mobil +49 171-3233229



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